Neue Lebensformen

Geist und Sendung ist eine benediktinische, katholische Gemeinschaft von jungen Erwachsenen und Familien aus dem gesamten Bundesgebiet. Als Familien, ehelos Lebende und Singles geben wir dem Glauben an Jesus Christus einen neuen Ausdruck.

Aufbrechen und Neubeginn

In den Weihnachtsferien 1982/83 treffen sich Jugendliche zu Einkehrtagen in einem Pfarrhaus in Oberweser. Die überraschende Tiefe einer neuen Erfahrung der Wirkungen des Heiligen Geistes trägt und motiviert zu einem Weg. Regelmäßig treffen wir uns weiter, unser Leben zu teilen und den Glauben an Jesus zu feiern. Die Personenzahl wächst und zwingt uns aus Platzmangel zum Ortswechsel über Fritzlar nach Fulda. Wir entdecken durch den Zustrom von Jugendlichen die Notwendigkeit dessen, was Jesus Jüngerschaft nennt. Es entwickeln sich...

Träume vom gemeinsamen Leben

1985 beginnen die ersten Fragen nach einem gemeinsamen Leben. Was ist unser Weg? Wie soll er sein? Anfang 1989 kristallisiert sich eine erste Grundentscheidung dazu auf der Basis der Regel des Heiligen Benedikt von Nursia (480-547 n. Chr.) zu beten, zu leben und zu arbeiten.

Lust auf mehr-time for the good news

Unsere Freude, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien für Jesus Christus zu gewinnen, setzt Energien frei und motiviert verschiedenste Aktivitäten: Jugendtagungen, Festivals, Tanz - Musik, Gottesdienste, Straßeneinsätze beim Hessentag in Fulda, Mitarbeit im Geistlichen Zentrum bei Katholikentagen, Kurse und Seminare usw.

Komm und sieh!

Dreizehn Jahre Wanderschaft mit hohem Energieeinsatz führen zur Entscheidung, eine ständige Niederlassung der Gemeinschaft als Evangelisationszentrum zu gründen. Der verstorbene Erzbischof DDr. Johannes Dyba begrüßt das Konzept Ende 1994. 1995 ziehen fünf Mitglieder der Gemeinschaft nach Fulda. Wir erwerben und renovieren vier Wohn- und Gästehäuser und eine Kapelle auf dem Gebiet der ehemaligen US-Downs-Barracks. Nach dem Fall der Mauer liegt Fulda im Zentrum des Bundesgebietes. Sie birgt das Grab unseres Gemeinschaftspatrons Bonifatius. Von hier aus ist die Evangelisierung konzentrierter als bisher möglich, gerade auch im Blick auf die neuen Bundesländer, zu denen gute Kontakte hin und her entstanden sind.

Unser Lebensstil - Gemeinschaft pur

Inzwischen kommen wöchentlich in Fulda-Stadt und -Region mehr als 40 Personen zur Gemeinschaft in unseren Häusern zusammen.

Sechzehn Erwachsene und fünf Kinder (Stand Januar 2007) leben eine Art "Kloster modern". Zwei Familien, sechs ehelos Lebende und weitere Einzelpersonen leben eigenverantwortlich ohne Gütergemeinschaft in getrennten persönlichen Wohneinheiten. Dazu kommen die täglichen Gäste. Mehrmals im Jahr findet ein Gemeinschaftstreffen mit weiteren Mitgliedern statt, die an ihren Wohnorten im Bundesgebiet zu Hause sind. Der Freundeskreis der Gemeinschaft umfasst ca. 500 Personen.

ora et labora

Die persönliche Beziehung zu Jesus, dem lebendigen Gott, ist die Quelle der christlichen Spiritualität. Dies bedeutet Gott suchen im täglichen Gebet der Stille, in (eucharistischer) Anbetung, Psalmengebet ebenso wie in lebendigem Lobpreis mit Leib und Seele, zeigenössischer Musik und Tanz. Deshalb legen wir großen Wert auf die fundierte Einführung in die verschiedenen Gebetsweisen, -traditionen und -stufen. Selbstverständlich ist das Studium der Hl. Schrift und geistliche Lesung, die Teilnahme am Leben der Kirche(n).

Weil es uns gut tut!

Geistlicher Austausch, ganzheitliche Kleingruppen, geistliche Begleitung, Seelsorge, regelmäßige Aus- und Fortbildung der Mitglieder der Gemeinschaft in der Förderung der Gaben und Fähigkeiten des einzelnen, praktische Lebenshilfe, Agapefeiern und Feste.

labora - arbeiten

Wir bleiben, wo immer dies möglich ist, in unseren bürgerlichen Berufen, um ein wenig Sauerteig in der Gesellschaft sein zu können, oder arbeiten im Aufbau des Zentrums, in der Verwaltung, im Gäste- bzw. Seminarbereich, im Garten und Haushalt.

Gastfreundschaft

Gäste, die eine Zeit lang in ora - et - labora -Wochen (beten und arbeiten) mit uns leben wollen, sind uns herzlich willkommen.

Ökumene

Wo immer dies möglich ist, beten und arbeiten wir als Katholiken mit den Christen der getrennten Konfessionen zusammen, z. B. bei ökumenischen Lobpreisgottesdiensten, beim Gebetsfrühstück der Pfarrer und Gemeindeleiter in Fulda, bei Pro Christ, RELaY, Mitarbeit in interkonfessionellen Netzwerken.

Ein offenes Haus

Wir bieten selbst eine Vielfalt an Begegnungsmöglichkeiten, an eigenen Kursen und Seminaren an.

Fremd- und Gastkurse und Seminare

Es ist auch möglich Tagungen, Kurse und Seminare, Schulendtage etc. in den Häusern der Gemeinschaft für bis zu 110 Personen (Stand 2008) durchzuführen. Dazu bieten wir unterschiedliche Servicestufen an.

Unser Gästehausprospekt als PDF

Unser Weg - S.P.I.R.I.T.

S.uche nach Gottes Gegenwart

P.ersönlich Gnade und Umkehr erfahren

I.ntensiv Jesus Christus nachfolgen

R.elevante Gemeinschaft in Gottesdienst und Kleingruppe

I.nnovativ Talente und Geistesgaben einsetzen

T.eilen der Resourcen